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ISMS Aufbau

Warum Insellösungen scheitern: Der strategische ISMS-Aufbau als neue Pflichtaufgabe

Was ist ein ISMS? Ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS, gelegentlich auch als Information Security Management System bezeichnet) ist ein strategisches Rahmenwerk, das Richtlinien, Prozesse, IT-Infrastruktur und menschliches Verhalten orchestriert, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Unternehmensdaten zu gewährleisten. Es dient dazu, operationelle Cyberrisiken auf ein tragbares Maß zu reduzieren. Ein ISMS reduziert das Risiko finanzieller Verluste durch Cyberangriffe.

Worum geht es in diesem Leitfaden? Dieser Text beleuchtet den Aufbau und die strategische Bedeutung eines ISMS nach dem Standard ISO/IEC 27001.

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Der zielgerichtete ISMS-Aufbau für eine digitale Festung

Der bloße Kauf eines neuen Software-Tools ist noch lange keine Sicherheitsstrategie. Der Aufbau eines ISMS erfordert Weitblick, zahlreiche Schritte und operative Konsequenz. Gerade angesichts der aktuellen Bedrohungslage wird deutlich, warum ein systematischer Ansatz unverzichtbar ist.

Die Evolution der Schadsoftware ist, besonders in einem geopolitisch zunehmend instabilen Umfeld, erschreckend: Sogenannte Wiper-Malware zielt nicht mehr auf einfache Erpressung ab, sondern auf die irreversible Zerstörung von Daten und Systemen. Das zwingt Unternehmen branchenübergreifend zu einer völligen Neuausrichtung ihrer Resilienzstrategien. Wer eine wehrhafte digitale Festung aufbauen will, muss die gesamte Organisation durchleuchten, Schwachstellen identifizieren und durch passgenaue Sicherheitsmaßnahmen absichern.

More Than Compliance: ISO 27001 and Baseline IT Security (IT-Grundschutz)

Warum ein Informationssicherheits-Managementsystem Chefsache ist

Cybersecurity hat den Sprung vom Serverraum in die Chefetage längst vollzogen. Informationssicherheit ist heute keine rein technische Disziplin mehr, sondern eine strategische Managementaufgabe; sie erfordert daher klare Verantwortlichkeiten. Ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) dient deshalb nicht nur dem Schutz von Daten und Prozessen und der Vermeidung von Sicherheitsvorfällen, sondern reduziert zugleich erhebliche Haftungsrisiken für die Unternehmensleitung. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Ein Sicherheitsansatz, der primär auf klassische Firewalls und reaktive Maßnahmen setzt, gilt angesichts moderner Bedrohungen als nicht mehr zeitgemäß.

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Ihr ISMS-Aufbau für Top-IT-Sicherheit

Das Managementsystem: Orchestrierung statt Einzelkämpfertum

Ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) bringt Struktur und Verbindlichkeit in die oft gewachsene und komplexe IT-Landschaft eines Unternehmens. Um diese Struktur greifbar zu machen, muss der Geltungsbereich (Scope) des ISMS klar definiert werden. Im Mittelpunkt stehen die drei grundlegenden Schutzziele der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. Gemeinsam bilden sie die sogenannte CIA-Triade – eine international etablierte Bezeichnung, die sich aus den englischen Begriffen Confidentiality, Integrity and Availability ableitet.

Die Vertraulichkeit stellt sicher, dass Informationen nur von berechtigten Personen eingesehen werden können.

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Cybersecurity 2024: Warum Unternehmen jetzt handeln müssen

Darum scheitert die reine IT-Sicherheit oft am Ernstfall

Die interne IT-Abteilung ist in vielen Fällen der falsche alleinige Ansprechpartner für strategische IT-Sicherheit. Systembetrieb und Cybersicherheit erfordern vollkommen unterschiedliche, teils gegensätzliche Denkweisen:

  • Der reguläre Betrieb ist darauf optimiert, Reibungslosigkeit, Zugänglichkeit, Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit der IT-Systeme zu maximieren.

  • Die Informationssicherheit hingegen muss konsequent auf Restriktion, Kontrolle, Skepsis und Verifikation fokussiert sein. Ein sogenannter „Security-Allrounder“, der beide Hüte gleichzeitig trägt, ist permanent gezwungen, Kompromisse auf Kosten der Sicherheit einzugehen, um den Betriebsablauf nicht zu stören.

Sicherheit in Zeiten asymmetrischer Bedrohungen

Viele Organisationen stehen denselben hochtechnologisierten, inzwischen KI-gestützten Bedrohungen gegenüber wie internationale Großkonzerne. Sie verfügen jedoch systembedingt oft weder über die finanziellen Ressourcen noch über das hochspezialisierte Fachpersonal, um eine äquivalente, interne Verteidigungslinie gegen einen schweren Cyberangriff aufzubauen. Fortschrittliche Ransomware-Angriffe sind heute in der Lage, die gesamte IT-Infrastruktur einer großen Organisation in weniger als 45 Minuten vollständig zu verschlüsseln. Ohne adäquate, proaktive Schutzmaßnahmen resultieren solche Angriffe in wochenlangen Betriebsunterbrechungen, schweren finanziellen Verlusten und dem unwiderruflichen Verlust von Kundenvertrauen. 

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Der ISO-Standard als Fundament echter Cyberresilienz

Die international anerkannte Referenzarchitektur für den Aufbau und den rechtssicheren Betrieb eines ISMS ist die Norm ISO/IEC 27001. Um den weitreichenden Veränderungen der technologischen Landschaft, wie der rasanten Verbreitung von Cloud-Technologien, hybriden Arbeitsmodellen und vollkommen neuen Angriffsvektoren, Rechnung zu tragen, wurde die Norm im Jahr 2022 einer umfassenden Revision unterzogen. Diese Standards und Richtlinien bilden den unangefochtenen Leitfaden für jedes Unternehmen, das auf dem internationalen Parkett bestehen und strenge Compliance-Anforderungen nachweisen will. Die Integration von ISMS ISO 27001 schafft hierbei weltweit Vertrauen.

Warum die Norm ISO 27001 heute über lukrative Aufträge entscheidet

Die Zertifizierung nach ISO 27001 ist das stärkste Signal an Ihre Geschäftspartner. In der Version von 2022 blieben die strukturellen Anforderungen an das Managementsystem in ihrer grundlegenden Logik erhalten, erfuhren jedoch wesentliche Präzisierungen:

  • Die Klausel 4.1 fordert nun ein tiefgreifendes Verständnis des organisatorischen Kontextes.
  • Die Klausel 4.4 verlangt explizit, dass Unternehmen nicht nur isolierte Prozesse definieren, sondern die Interaktionen all dieser Prozesse innerhalb des Informationssicherheitsmanagementsystems lückenlos identifizieren und steuern. Der konsequente Aufbau nach dieser Norm rettet nicht nur Ihre Daten, sondern auch Ihre Reputation.

Der kluge Aufbau eines ISMS durch externe Expertise

Der vollumfängliche Aufbau eines ISMS scheitert in der Praxis häufig nicht am fehlenden Problembewusstsein, sondern an einer deutlich profaneren Ressource: verfügbaren Fachkräften. Die Idee, für jedes Unternehmen einen erfahrenen Chief Information Security Officer (CISO) zu beschäftigen, klingt auf dem Papier überzeugend.

Der Arbeitsmarkt verfolgt jedoch bekanntlich seine eigene Agenda. Weltweit stehen Schätzungen zufolge lediglich rund 32.000 vollqualifizierte CISOs einem Bedarf von mehreren Millionen Unternehmen gegenüber. Selbst wenn sich also alle Beteiligten über die Bedeutung der IT-Sicherheit einig wären, reicht die Zahl der verfügbaren Experten schlicht nicht aus. Hinzu kommt, dass die Jahresgehälter erfahrener CISOs in Mitteleuropa häufig deutlich oberhalb der 100.000-Euro-Marke beginnen – ergänzt um kontinuierliche Weiterbildungsaufwände sowie spezialisierte Software- und Compliance-Werkzeuge. Für Unternehmen mit begrenzten Budgets und hart umkämpften Margen ist die Vorstellung eines eigenen, voll ausgelasteten Sicherheitsexperten daher oft ähnlich attraktiv wie ein zusätzlicher Dienstwagen für die Buchhaltung.

Hier setzen praxisnahe Lösungsansätze wie der virtuelle CISO (vCISO) von neonotu an: Sie ermöglichen den bedarfsgerechten Zugang zu strategischer Sicherheitskompetenz, ohne die Fixkosten einer Vollzeitbesetzung tragen zu müssen – und bilden damit die wirtschaftlich und operativ sinnvollere Lösung.

Damit diese externe Expertise im Arbeitsalltag nahtlos greift, stützen sich moderne Sicherheitsstrategien auf zentrale Management-Plattformen. Eine solche digitale Werkbank bietet beispielsweise unser Portal Sightadel. IT-Verantwortliche und CISOs können dort ein ISMS nach ISO 27001 zielgerichtet aufbauen und kontinuierlich pflegen. Das ständige Suchen nach verstreuten Informationen entfällt, da die Plattform alle Daten zentral verwaltet. Das System deckt Schwachstellen in Echtzeit auf und bewertet das eigene Risikoprofil fortlaufend über einen integrierten Security Score – ohne zusätzliche Kosten. Auf diese Weise verwandelt sich die mühsame Dokumentenverwaltung in ein dynamisches Cockpit, das Cybersicherheit messbar, kontrollierbar und überschaubar macht.

Ihr ISMS-Aufbau für Top-IT-Sicherheit

Die Notwendigkeit eines Informationssicherheits-Konzepts in modernen Märkten

Ein ISMS aufzubauen, ist heute keine freiwillige Aufgabe mehr, sondern eine gesetzliche Pflicht. Es bildet die Grundlage, um Vorschriften wie die DSGVO verlässlich einzuhalten. Hinzu kommt die EU-Richtlinie NIS2, die den bisher weitreichendsten Schritt im europäischen Cybersicherheitsrecht darstellt. In Deutschland sind diese Vorgaben durch das entsprechende Umsetzungsgesetz inzwischen geltendes nationales Recht. Damit fallen nun 18 Wirtschafts- und Industriesektoren unter die neuen Regelungen. Neben den klassischen KRITIS-Bereichen betrifft dies auch die Lebensmittelproduktion, die Abfallwirtschaft, Post- und Kurierdienste, die Chemieproduktion sowie den Maschinen- und Fahrzeugbau. Für die Betreiber gelten klare Pflichten, und die Schwellenwerte sind niedrig angesetzt: Schon ab 50 Mitarbeitern oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz stuft der Gesetzgeber Unternehmen oft als „Wichtige Einrichtungen“ ein.

Was genau fordert das Gesetz in der Praxis?

Der Kern der neuen Richtlinie findet sich in Artikel 21. Hier formuliert der Gesetzgeber zehn zentrale Anforderungen, die ein Unternehmen über sein ISMS abdecken muss. Zu diesen Kernmaßnahmen gehören:

  • Richtlinien (Policies): Klare Konzepte für das Risikomanagement und die IT-Sicherheit festlegen.

  • Incident Management: Sicherheitsvorfälle und Cyberangriffe frühzeitig erkennen, bewältigen und gezielt abwehren.

  • Business Continuity: Den Geschäftsbetrieb in Krisen aufrechterhalten – etwa durch verlässliche Backups und Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery).

  • Lieferkettensicherheit (Supply Chain): Die Lieferkette absichern und dabei auch Vorgaben für externe Zulieferer und Dienstleister definieren.

  • Beschaffung (Procurement): IT- und Netzwerksysteme nach festen Sicherheitskriterien einkaufen, entwickeln und warten.

  • Messbarkeit (Effektivität): Regelmäßig überprüfen und bewerten, wie wirksam die etablierten Cyber- und Risikomaßnahmen tatsächlich sind.

  • Schulungen (Training): Die Belegschaft trainieren, um eine grundlegende Cyber-Hygiene im Arbeitsalltag zu verankern.

  • Kryptografie: Verschlüsselungstechnologien systematisch einsetzen, um sensible Daten zu schützen.

  • Personal, Zugänge und Assets: Die Sicherheit im Personalwesen berücksichtigen, Zugriffe streng kontrollieren und die vorhandenen IT-Werte übersichtlich verwalten.

  • Authentifizierung: Sichere Zugangsverfahren wie die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Single-Sign-On (SSO) nutzen.

Informationen als kritischste Unternehmensressource

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Art und Weise, wie Hacker an Ihre wichtigste Ressource gelangen: Ihre Informationen. Der Missbrauch von KI-gestützten Sprachmodellen ermöglicht die vollautomatische Generierung täuschend echter, personalisierter Phishing-Kampagnen in multiplen Sprachen. Diese überwinden traditionelle Spam-Filter und menschliche Skepsis meist mühelos. Zudem hat die exponentielle Ausweitung des Internets der Dinge (IoT) die Angriffsfläche drastisch vergrößert. Forensische Analysen belegen Vorfälle, bei denen vernetzte Geräte – wie ein smartes Aquarium im Büro einer Führungskraft – als Einfallstor genutzt wurden, um weitreichenden Zugang zum Firmennetzwerk zu erlangen.

Information Security Management als harter Wettbewerbsvorteil

Ein fundiertes Information Security Management ist längst ein direkter Hebel für Kosteneinsparungen. Die Versicherungswirtschaft reagiert auf weitreichende Schäden durch Datendiebstahl mit deutlich erhöhten Prämien und strikten Leistungsausschlüssen. Inzwischen machen nahezu alle Cyber-Versicherer die Implementierung spezifischer Sicherheitsmaßnahmen zur unbedingten Voraussetzung für einen Vertragsabschluss oder für die Regulierungszusage im Schadensfall. Cyber-Versicherer honorieren proaktive Sicherheitsstrategien, bei denen Unternehmen durch Risikoanalysen und Audits ihre Vulnerabilität senken. Durch dieses sogenannte Exposure-Management belohnen Versicherer die Organisationen mit klaren Prämiensenkungen oder gewähren überhaupt erst einen Versicherungsschutz.

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Einführung eines ISMS - langfristige Planung und Kontinuität notwendig

Ein ISMS benötigt mindestens 1–2 Jahre für die Einführung. Schneller gelingt die Umsetzung oft in Unternehmen, die auf eine solide IT-Basis gründen und die Expertise von Dienstleistern wie neonotu für sich nutzen.

Das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung, verankert in Klausel 10 der Norm, erzwingt einen permanenten PDCA-Zyklus. Dieser etablierte Zyklus sorgt dafür, dass das ISMS keine statische Dokumentation bleibt, sondern sich als lebender Organismus an neue Bedrohungen anpasst:

  • Plan: Strukturierte Planung der Risikobehandlung und Festlegung der Ziele.

  • Do: Konsequente Umsetzung der definierten Sicherheitsmaßnahmen.

  • Check: Regelmäßige Überprüfung und Messung der Wirksamkeit.

  • Act: Finale Anpassung und Optimierung der Prozesse basierend auf den Ergebnissen. Ein konsequent gelebter PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act) garantiert somit die stetige Verbesserung Ihrer Cyberresilienz und eine echte Härtung der IT.

Ein agiles System schützt vor dem finanziellen Ruin

Ein effektives ISMS ist skalierbar und sollte zur Größe des Unternehmens passen. Ein oft missverstandenes Merkmal nach ISO 27001 ist, dass nicht alle 93 Maßnahmen pauschal in höchster technischer Ausprägung umgesetzt werden müssen. Zunächst werden in Risikoanalysen die spezifischen Geschäftsprozesse, die identifizierten Assets und die auf sie einwirkenden Bedrohungen bewertet.

Das prozessuale Resultat ist die Anwendbarkeitserklärung (Statement of Applicability, SoA). Dieses zentrale Dokument dokumentiert präzise, welche Mechanismen aktiv implementiert und welche begründet ausgeschlossen wurden. Dieses strategische Vorgehen stellt sicher, dass Unternehmen ihre Ressourcen effizient einsetzen, anstatt in überdimensionierte Sicherheitslösungen zu investieren, die nicht zum Risikoprofil passen.

Ihr maßgeschneidertes ISMS rettet den Zugang zur Lieferkette

Der eigentliche strategische Hebel der Gesetzgebung ist der Kaskadeneffekt auf die Lieferkette (Supply Chain Security). Auch wenn eine Organisation die genannten Schwellenwerte nicht erreicht, wird sie indirekt von NIS-2 erfasst, sofern sie als Zulieferer, Dienstleister oder Softwarelieferant für ein direkt betroffenes Unternehmen agiert. Große Konzerne reichen ihre eigenen strengen Haftungsanforderungen über sogenannte „Right to Audit“-Klauseln an ihre Lieferanten weiter. Ein Partner ohne strukturierte Rahmenbedingungen verliert dadurch den Zugang zu lukrativen Wertschöpfungsketten, da er als unkalkulierbares Risikomandat eingestuft wird.

Warum interne Audits bei der Prüfung schnell an ihre Grenzen stoßen

Die Norm ISO 27001 fordert zwingend unabhängige Überprüfungen. Aus der finanziellen Not heraus wird die Verantwortung für die Sicherheit oft dem IT-Leiter als Nebenprojekt zugewiesen. Das macht interne Audits jedoch gefährlich ineffektiv. Eine IT-Abteilung, die ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien entwirft, ihre eigenen Netzwerke konfiguriert und anschließend ihre eigene Arbeit auditiert, kann unmöglich objektiv agieren. Eigene Fehler bleiben systembedingt unentdeckt.

Zudem kann eine IT-Abteilung meist keine echte 24/7-Überwachung aufrechterhalten. Erfolgt ein Angriff am Wochenende, ist eine Reaktion am Montagmorgen oft zu spät.

Regelmäßige externe Audits: Der Beweis für Ihre gelebte Compliance

Strukturierte Audits durch einen externen Dienstleister wie neonotu lösen dieses Dilemma. Eine ISO 27001-Zertifizierung erfordert alle drei Jahre externe Audits. Ein vCISO-Service bietet hierbei den unmittelbaren Zugang zu hochqualifizierten, zertifizierten Sicherheitsexperten auf Basis eines flexiblen, anpassbaren Modells.

Ein externer Berater bringt eine völlig unabhängige Perspektive ein und identifiziert interne blinde Flecken schonungslos, da er nicht durch innerbetriebliche Politik oder verfestigte Workarounds gehemmt ist.

Ein weiterer unschätzbarer Vorteil: Während ein interner Experte nur die Angriffe auf das eigene Unternehmen sieht, partizipieren Sie durch externe Dienstleistungen am kollektiven Wissen (Threat Intelligence) dutzender Klienten.

Eine ehrliche Gap-Analyse zeigt ungeschminkte Wahrheiten

Eine tiefgehende Gap-Analyse deckt auf, wo die theoretischen Rahmenbedingungen und die Praxis auseinanderklaffen.

Um die Wirksamkeit der implementierten Schutzmaßnahmen aktiv zu prüfen, bietet neonotu spezialisierte Offensive Services.

Unsere Leitphilosophie: Um Systeme effektiv zu verteidigen, muss man wie ein Angreifer denken. Besonders zukunftsweisend ist ein regelmäßiges Red-Team-Assessment im Rahmen des Modells Red Teaming as a Service (RTaaS). Während herkömmliche Penetrationstests nur eine statische Momentaufnahme liefern, bietet dieses Vorgehen eine kontinuierliche Begleitung. Es kombiniert realistische Angriffssimulationen mit quartalsweisen Penetrationstests der Infrastruktur.

Die nüchterne Analyse: Die Basis jeder Vorbereitung

Prävention schützt, doch wenn ein Vorfall eintritt, entscheidet schnelles Handeln über das Überleben des Unternehmens. Sich darauf vorzubereiten, ist unerlässlich. Der „Instant Response Service“ von neonotu geht dabei in einem strukturierten, sechsstufigen Prozess vor:

  • Incident Detection: Anomalien und Bedrohungen in Echtzeit erkennen.

  • Instant Containment: Den Angriff sofort eindämmen, damit er sich nicht weiter ausbreitet.

  • In-Depth Analysis: Den Vorfall mit modernen forensischen Werkzeugen tiefgehend analysieren.

  • Threat Removal: Die Bedrohung gezielt neutralisieren und aus den Systemen entfernen.

  • Recovery & System Hardening: Die Systeme wiederherstellen und die IT-Architektur umgehend härten.

  • Reporting: Den Vorfall für Stakeholder und Behörden transparent dokumentieren.

Technik allein reicht jedoch nicht aus. Regelmäßiges Training sensibilisiert die Mitarbeitenden. Damit das eigene Team nicht zum unbewussten Risiko wird, verankern monatliche Online-Module, Phishing-Simulationen und halbjährliche Workshops das Thema IT-Sicherheit tief im Arbeitsalltag. So schützen alle im Unternehmen die digitalen Werte gemeinsam.

Ihr ISMS-Aufbau für Top-IT-Sicherheit

Gehen Sie Ihren Weg zu einer wirklich sicheren IT-Infrastruktur

Die gute Nachricht: Der Weg zur wehrhaften IT muss Ihr Budget nicht sprengen. Wenn Sie diese Maßnahmen umsetzen, können Sie in vielen Fällen von staatlichen Fördermitteln profitieren – in Sonderfällen decken diese bis zu 80 % der Projektkosten ab.

Als offiziell registrierter Berater begleitet neonotu Sie dabei lückenlos: von der ersten Planung bis hin zum finalen Verwendungsnachweis für die Förderstelle. So verwandeln Sie IT-Sicherheit von einem passiven Kostenfaktor in ein proaktives Instrument, das echten Wert für Ihr Unternehmen schöpft.

Machen Sie jetzt den ersten Schritt zu Ihrer wehrhaften IT-Infrastruktur.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Experten, um Ihre individuellen Fördermöglichkeiten zu prüfen und den Aufbau Ihres ISMS zu starten.

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Informations­sicherheit

Es handelt sich um ein ganzheitliches, strategisches Rahmenwerk, das die Richtlinien, Prozesse, IT-Infrastruktur und das menschliche Verhalten im Unternehmen orchestriert. Das Ziel ist es, die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit zu gewährleisten und operationale Risiken auf ein akzeptables Maß zu reduzieren.

Die Richtlinie erfasst nun 18 Wirtschafts- und Industriesektoren, weit über die klassischen KRITIS-Sektoren hinaus. Klassifiziert in „Besonders wichtige“ und „Wichtige Einrichtungen“ trifft sie ab bestimmten Schwellenwerten Branchen wie die Lebensmittelproduktion, Abfallwirtschaft, Postdienste und das verarbeitende Gewerbe.

Nahezu alle Cyber-Versicherer machen spezifische Sicherheitsmaßnahmen zur unbedingten Voraussetzung für einen Vertragsabschluss oder die Schadensregulierung. Durch das Exposure-Management eines funktionierenden ISMS senken Unternehmen ihre Vulnerabilität, wodurch Versicherer diese Bemühungen mit klaren Prämienreduktionen belohnen oder überhaupt erst einen Versicherungsschutz gewähren.

Die Norm ISO 27001 fordert zwingend unabhängige Überprüfungen. Eine interne IT-Abteilung, die ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien entwirft und konfiguriert, leidet unter einem strukturellen Interessenkonflikt und Betriebsblindheit. Sie kann unmöglich objektiv auditieren, weshalb eigene Konfigurationsfehler oft unentdeckt bleiben.

Das ISMS operiert risikobasiert, sodass nicht alle 93 Maßnahmen der ISO 27001 pauschal umgesetzt werden müssen. Die Anwendbarkeitserklärung (Statement of Applicability, SoA) dokumentiert nach einer gründlichen Risikoanalyse präzise, welche Mechanismen aktiv implementiert und welche mit fundierter Begründung ausgeschlossen wurden.

Ja, es existieren weitreichende staatliche Subventionen für Digitalisierungs- und Cybersicherheitsprojekte. Über Förderinstrumente können externe Beratungs- und Implementierungsleistungen in strukturstarken wie strukturschwachen Regionen oft mit bis zu 80 Prozent durch nicht rückzahlbare Zuschüsse gefördert werden.

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